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| Impressionen eines Insellebens |
Nun sind wir also wieder hier gelandet. Saturna Island. 350 Einwohner, erinnert ihr euch? Aber jetzt ist Sommer und alles besser. Zumindest wenn die Sonne scheint und wir die Adler beobachten koennen, wie sie friedlich ihre Runden ueber dem glitzernden Meer drehen. Wenn es regnet allerdings...sagen wir mal, wir koennen schon verdammt viele Filme mitsprechen.
Es ist aber nicht so, dass wir nur aus Faulheit hier rumlurzen, nein, Sache ist, durch den harten Winter zoegert sich vegetationsmaessig so einiges hinaus und der Wein war noch nicht bereit fuer uns. So liessen wir uns die erste Zeit auf jedes moegliche Abenteuer ein, dass uns geboten wurde. Erster Stopp: Danny und Megans Haeuschen - eine Willkommensparty musste schliesslich eingeleitet werden.
Und solange das Wetter noch mitspielte, ergriffen wir die Gelegenheit mit unseren Nachbarn Rob und Sue einen kleinen Bootstrip zu naechstgelegenen Insel zu veranstalten mit Zwischenhalt in der Delphinbucht, wo wir auch tatsaechlich etliche schwarzglaenzende ruecken aus dem Meer emporgleiten sehen konnten. Rob war so schlau auf dem Hinweg eine Krabbenfalle ins Wasser zu lassen, so dass wir 2 Tage spaeter ein wunderbares Festmahl serviert bekamen, inklusive zutscheln und schluerfen.
Einen Tag spaeter kam unser "Mitbewohner" Fred fuer ein paar Tage vorbei und zeigte uns die versteckte Idylle an der Narvaez Bay. Die Abende endeten dann meist in Pokerspielen, aus denen wir meist als Verlierer hervorgingen :( Aber der gute Fred hat sich auch alsbald nach Las Vegas aufgemacht, wen wunderts.
Es soll jetzt aber nicht der Glaube aufkommen, wir haetten wirklich nur gefaulenzt, denn neben ausgiebigen Wanderungen haben wir zusaetzlich einen Nebenjob in der oertlichen Inselbaeckerei ergattern koennen, in der wir nun 2 mal woechentlich schuften und Produkte verkosten :D Und wem das noch nicht genug ist: Am Dienstag koennen wir endlich richtig anfangen auf dem Weinberg zu arbeiten!
Machts gut und bis zum naechsten Mal - eure Inselamazonen
